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NEU! CO2-GAS STATT RAUMLUFT
Bei einer Magen- und Darmspiegelung ist zur besseren Sichtbarkeit die Entfaltung mit einem Gas erforderlich. Hierzu wurde bisher Raumluft, die nach einer Magen- oder Darmspiegelung auf natürlichem Wege entweichen muss, verwendet. In der minimal-invasiven Chirurgie (Bauchspiegelung) wird seit vielen Jahren routinemäßig CO2 (Kohlenstoffdioxid) verwendet, da es vom Körper sehr rasch über die Lunge „abgeatmet“ wird. Es verbleibt kein Gas in der Bauchhöhle, Beschwerden werden auf die operationsbedingten minimiert. Dieses natürliche Prinzip kann man sich auch bei einer Magen- und / oder Darmspiegelung zunutze machen. Während Sie sonst im Einzelfall über längere Zeit nach der Untersuchung Missempfindungen, im Extremfall Schmerzen durch Darmgase haben können, ist das bei der Anwendung von CO2-Gas nicht der Fall. Die Verwendung von CO2-Gas bei einer Darmspiegelung gilt daher heute als der gute Standard, bei einer Magenspiegelung als Option und Komfortmerkmal.
Und auch ihr ökologisches Gewissen kann beruhigt sein – es wird kein CO2-Gas produziert, sondern bereits vorhandenes eingesetzt.
Diese qualitätsverbessernde Leistung wird nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Wenn Sie den Einsatz wünschen, ist der entsprechende Betrag vor der Untersuchung mit EC-Karte zu begleichen. Private Krankenversicherungen übernehmen diese Leistung in der Regel mit Einreichen unserer Rechnung durch Sie. Im Zweifel informieren Sie sich bitte vorab bei Ihrer Krankenversicherung.